MR Knöchelgelenk
Anatomie des Sprunggelenks
Das Sprunggelenk ist ein äußerst komplexer Mechanismus. Einfach ausgedrückt, besteht es aus zwei Hauptkomponenten:
- Das Knöchel- und Schienbeingelenk, das die Verbindung von Schienbein, Wadenbein und Knöchelknochen darstellt. Es ist für die Dorsalflexion und die Soleus-Bewegung verantwortlich.
- das Knöchel-Fuß-Gelenk und das Fersenbein-Gelenk, das die Verbindung zwischen dem Knöchelknochen und dem Fersen- und Kahnbein darstellt. Es ermöglicht die Bewegung der Sohlenflexion, Dorsalflexion, Inversion, Reversion, Adduktion und Inversion des Fußes.
Das Sprunggelenk ist außerdem mit Gelenkkapseln und zahlreichen Bändern ausgestattet, die zusammen mit den Muskeln und Sehnen des Unterschenkels zusammenarbeiten, um die Herausforderungen zu bewältigen, denen das Gelenk bei der täglichen Aktivität ausgesetzt ist.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) hat neue Horizonte in der Diagnose und Behandlung vieler muskuloskelettaler Erkrankungen des Sprunggelenks eröffnet. Denn sie ermöglicht es, Anomalien in den Knochen und Weichteilen aufzuzeigen, bevor sie mit anderen Bildgebungsmodalitäten sichtbar werden.
Was kann eine Untersuchung des Sprunggelenks mittels MRT zeigen?
Die hervorragende Auflösung des Weichteilkontrasts, die nicht-invasive Natur und die vielfältigen Möglichkeiten der MR-Bildgebung machen die MR-Bildgebung besonders wertvoll für die Erkennung und Beurteilung:
- Erkrankungen der Weichteilstrukturen der Bänder des Sprunggelenks (z. B. Einklemmung, Ruptur, Verrenkung, anterolaterale Kompression, Tarsalsinussyndrom, Kompressionsneuropathien usw.).
- den Schweregrad einer Reihe von muskuloskelettalen Infektionen, einschließlich Zellulitis, Weichteilabszesse, Osteomyelitis und Osteomyelitis,
- eine Reihe von Knochenanomalien wie Knochenprellungen, Überlastungs- und Insuffizienzfrakturen, osteochondrale Frakturen, Knochennekrosen, vorübergehende Knochenmarködeme.
Was sind die Indikationen für eine MRT des Knöchels?
Eine Kernspintomographie des Sprunggelenks kann bei einer Reihe von Beschwerden erforderlich sein, die der Patient angibt, darunter:
- Schmerzen im Sprunggelenk,
- mechanische Verletzung,
- Entzündung,
- Anzeichen von Schäden an Muskeln, Knorpel, Gelenkkapseln oder Bändern,
- rheumatoide Arthritis,
- degenerative Veränderungen.
Was sind die Kontraindikationen für eine MRT des Knöchels?
Eine Kontraindikation für eine Untersuchung des Sprunggelenks mittels MRT ist das Vorhandensein von elektronischen medizinischen Geräten oder Metallkomponenten mit ferromagnetischen Eigenschaften im Körper des Patienten, z. B. Herzschrittmacher, orthopädische Schrauben, Insulinpumpe usw.
Es ist wichtig zu wissen, dass jede Komponente, die in den Körper des Patienten implantiert wird, zertifiziert ist, um das Material anzugeben, aus dem sie hergestellt ist. Gegenwärtig stellt ein großer Teil der Implantate keine Kontraindikation für eine Untersuchung in dem hohen elektromagnetischen Feld der MRT dar, da sie aus Legierungen von Materialien bestehen, die keine ferromagnetischen Eigenschaften aufweisen, wie z. B. Titan.