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MR-Fuß

Einer der am stärksten gefährdeten Teile des Bewegungsapparats ist der Fuß, der täglich belastet wird. Ob Menschen, die im Stehen arbeiten, Frauen, die hochhackige Schuhe tragen, oder Sportler, jeden Tag besteht die Gefahr von Verletzungen, Traumata oder degenerativen Veränderungen.

Heutzutage spielen bildgebende Untersuchungen eine Schlüsselrolle bei der Diagnose einer Vielzahl von Erkrankungen. Sie ermöglichen es uns, den Zustand nicht nur der Knochenstrukturen, sondern auch der umliegenden Weichteile zu beurteilen.

Die Magnetresonanzuntersuchung des Fußes ergänzt in der Regel die Diagnose, die durch die klassische Röntgenaufnahme (Röntgen) und die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) gestellt wird, und wird durchgeführt, um die erwarteten Läsionen endgültig zu bestätigen oder auszuschließen. Der Vorteil dieser Art von Untersuchung ist, dass Querschnitte in jeder Ebene (horizontal, vertikal und sagittal sowie in verschiedenen schrägen Ebenen) gemacht werden können. Durch die richtige Wahl der Sequenz lassen sich die Art der pathologischen Veränderungen, ihre genaue Lage und der Grad der Beteiligung benachbarter Strukturen feststellen.

Was sind die Indikationen für ein MRT des Fußes?

Eine Kernspintomographie des Hüftgelenks kann bei einer Reihe von Beschwerden erforderlich sein, die der Patient angibt, darunter:

  • Hüftschmerzen,
  • Schwellung des Hüftgelenks,
  • Steifheit im Hüftgelenk,
  • Blockierung oder Instabilität des Gelenks während der Bewegung,
  • eingeschränkte Beweglichkeit des Hüftgelenks,
  • Entzündung,
  • Anzeichen von Schäden an Muskeln, Knorpel, Gelenkkapseln oder Bändern.

Was sind die Indikationen für ein MRT des Fußes?

Zu den Indikationen für eine MRT des Fußes gehören unter anderem:

  • degenerative Veränderungen und Überlastungszustände der Füße – zum Beispiel im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten, aber auch mit dem Tragen von falschem Schuhwerk (z.B. hochhackigen Schuhen);
  • Knochenbrüche, Verrenkungen, Verstauchungen – und deren Komplikationen;
  • Schäden an den Bändern des Fußes – einschließlich derjenigen, die tief unten liegen und auf dem Ultraschall nicht immer sichtbar sind;
  • Schäden an den Sehnen des Fußes – so auch an der Sehne des hinteren Tibialis-Muskels, der für die Unterstützung des Längsgewölbes des Fußes verantwortlich ist;
  • Plantarfasziitis – äußert sich durch Schmerzen im Fersenbereich, die sich besonders morgens nach dem Aufstehen verschlimmern. Sie wird in der Regel bei Läufern und Langstreckenläufern beobachtet, die häufig mit der Ferse auf den Boden aufschlagen und dabei zahlreiche Mikroverletzungen an Sehnen und Nerven verursachen;
  • Komprimierende Neuropathien – wie das Tarsaltunnelsyndrom oder das sogenannte Morton-Neurom, bei dem Nerven komprimiert werden, was zu Taubheit, Kribbeln, Brennen oder Schmerzen in bestimmten Teilen des Fußes führt;
  • Hammerzehen, Hallux Valgus und andere Zehendeformitäten
  • rheumatische Erkrankungen und entzündliche Zustände;
  • Anatomische Anomalien – z.B. ein zusätzlicher Fibulamus;
  • neoplastische Läsionen – gutartig und bösartig.

Eine MRT des Fußes wird durchgeführt, wenn die oben genannten Erkrankungen vermutet werden oder wenn ein Patient nach einem Unfall oder einer Verletzung des Fußes vorstellig wird und die Standard-Röntgen-/USG-Untersuchungen nicht ausreichen, um eine eindeutige Diagnose zu stellen. Die MRT bietet nicht nur Gewissheit über die Art der Läsionen, sondern ermöglicht auch deren genaue Lokalisierung und die Beurteilung ihres Schweregrades.

Was sind die Kontraindikationen für eine MRT des Fußes?

Die Resonanz wird manchmal durch das Vorhandensein von Komponenten mit ferromagnetischen Eigenschaften behindert, z.B:

  • Herzschrittmacher,
  • Neurostimulator,
  • Insulinpumpe,
  • Cochlea-Implantat,
  • Endoprothesen, Schrauben, Platten oder orthopädische Drähte (aus ferromagnetischen Materialien!),
  • Schrot, Geschossfragmente, Metallspäne, etc.

Zu den relativen Kontraindikationen gehört außerdem das bereits erwähnte erste Trimester der Schwangerschaft.

Kontrastmittel

Während einer MRT-Untersuchung des Fußes ist es manchmal notwendig, ein Kontrastmittel zu verabreichen. Kontrastmittel werden in den allermeisten Fällen mit dem Urin aus dem Körper entfernt. Es ist daher entscheidend, dass die Nieren des Patienten gut funktionieren, damit sie nicht durch das Kontrastmittel überlastet werden.

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