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MR-Bildgebung des Iliosakralgelenks

Anatomie des Iliosakralgelenks

Das Iliosakralgelenk ist ein flaches Gelenk. Es verbindet den Hüftknochen und das Kreuzbein miteinander. Die Oberflächen des Gelenks werden von den Gelenkflächen der Knochen gebildet, die von Knorpel – faserig (Hüftknochen) und glasig (Kreuzbein) – bedeckt sind. Die Stabilität des gesamten Gelenks wird durch die Gelenkkapsel, die beide Knochen bedeckt, sowie durch die Faszien und Bänder des Beckens gewährleistet.

Aufgrund seiner anatomischen Struktur und vor allem aufgrund der täglichen Belastungen ist das Iliosakralgelenk anfällig für eine Reihe von Verletzungen und Erkrankungen. Eine der genauesten Methoden zur Diagnose von Schmerzen im Hüftgelenk ist eine MRT-Untersuchung. Diese Untersuchung ist vollkommen nicht-invasiv und schmerzfrei. Die Magnetresonanztomographie verwendet einen Magneten, Radiowellen und einen hochentwickelten Computer, um äußerst detaillierte und präzise Bilder aus dem Inneren des Iliosakralgelenks zu erstellen.

Was sind die Indikationen für eine MRT des Iliosakralgelenks?

Eine Kernspintomographie des Iliosakralgelenks kann bei einer Reihe von Beschwerden erforderlich sein, über die der Patient berichtet, darunter:

  • Schmerzen im Iliosakralgelenk,
  • Schmerzen im unteren Rückenbereich,
  • mechanische Verletzung,
  • Entzündung,
  • Anzeichen von Schäden an Muskeln, Knorpel, Gelenkkapseln oder Bändern,
  • rheumatoide Arthritis,
  • Verdacht auf AS,
  • degenerative Veränderungen.

Was sind die Kontraindikationen für eine MRT des Iliosakralgelenks?

Eine Kontraindikation für die Durchführung einer Untersuchung des Iliosakralgelenks mittels MRT ist das Vorhandensein von elektronischen medizinischen Geräten oder Metallkomponenten mit ferromagnetischen Eigenschaften im Körper des Patienten, z.B. Herzschrittmacher, orthopädische Schrauben, Insulinpumpe, etc.

Es ist wichtig zu wissen, dass jede Komponente, die in den Körper des Patienten implantiert wird, zertifiziert ist, um das Material anzugeben, aus dem sie hergestellt ist.

Gegenwärtig stellt ein großer Teil der Implantate keine Kontraindikation für eine Untersuchung in dem hohen elektromagnetischen Feld der MRT dar, da sie aus Legierungen von Materialien bestehen, die keine ferromagnetischen Eigenschaften aufweisen, wie z. B. Titan.

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