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MR-Arthrographie des Handgelenks

Die Magnetresonanztomographie (MR) ist derzeit die modernste und genaueste nicht-invasive Bildgebungsmethode des menschlichen Körpers. Sie ermöglicht es, die Quelle von Schmerzen genau zu identifizieren, die Art der Erkrankung (traumatisch, entzündlich, krebsartig) oder das Ausmaß degenerativer Veränderungen zu bestimmen. Die MRT ist eine völlig sichere, nicht-invasive und schmerzfreie Untersuchung.

Unser Labor verfügt über einen der modernsten Magnetresonanztomographen in Poznań und Polen, nämlich den Siemens Magnetom Sola 1.5T. Die mit diesem Gerät erzeugten Bilder sind von einer außergewöhnlichen Qualität, die von Geräten der älteren Generation nicht übertroffen wird. Außerdem hat der Innenraum des MRT einen 10 cm größeren Durchmesser, was klaustrophobischen Patienten mehr Komfort bietet, ohne die Qualität der Untersuchung zu beeinträchtigen.

Aufgrund der recht komplexen Struktur des Handgelenks erlauben einige Diagnosemethoden keine genaue Beurteilung dieses Gelenks. Die MRT ist jedoch die perfekteste Form der Diagnose, die es uns ermöglicht, selbst die kleinsten Strukturen im Gelenk mit großer Präzision zu beurteilen. Diese Diagnose kann durch die intraartikuläre Verabreichung eines verdünnten Kontrastmittels mit Hilfe von Ultraschall weiter verbessert werden. Dies hilft, die differenzierten Strukturen innerhalb des Gelenks sowie mögliche Schäden während der MRT zu beurteilen.

Die Magnetresonanz-Arthrographie des Handgelenks weist im Vergleich zur klassischen Untersuchung eine wesentlich höhere Sensitivität auf. In diesem Fall ist die Arthrographie besonders nützlich bei der Unterscheidung von Schäden am Dreiecksknorpelkomplex (TFCC), Bandschäden am SLL, LTL, ulnaren Kollateralband UCL und Sehnenscheidenschäden.

Was sind die Indikationen für eine MR-Arthrographie des Handgelenks?

  • Post-traumatische Beurteilung der intramedullären Bänder,
  • Beurteilung des dreieckigen Knorpels,
  • Bewertung des dreieckigen Knorpelkomplexes (TFCC) ,
  • Beurteilung des Ausmaßes der Sehnenscheidenschädigung,
  • prä- und post-operative Beurteilung,
  • Beurteilung von Läsionen und posttraumatischen Komplikationen.

Was sind die Kontraindikationen für eine MR-Arthrographie des Handgelenks?

Zu den absoluten Kontraindikationen für die MRT gehören alle elektronischen Geräte, die im Körper des Patienten implantiert sind, wie z.B.:

  • Herzschrittmachern, Defibrillatoren oder Herzschrittmachern
  • Insulinpumpen
  • Neurostimulatoren
  • Hörprothesen, intracochleäre Implantate
  • alle ferromagnetischen Prothesen (alter Typ), Metallkugeln, Metallspäne (insbesondere im Auge) und andere Metalle, die in den Körper eingebracht werden

Zahnimplantate, Zahnspangen oder sogar feste Zahnspangen sind keine Kontraindikation für die Untersuchung.

Gegenwärtig stellt ein großer Teil der Implantate keine Kontraindikation für eine Untersuchung in dem hohen elektromagnetischen Feld der MRT dar, da sie aus Legierungen von Materialien bestehen, die keine ferromagnetischen Eigenschaften aufweisen, wie z. B. Titan.

Eine besondere Kontraindikation ist die Schwangerschaft der Patientin, insbesondere im ersten Trimester! Patientinnen in der Schwangerschaft wird dringend von einer MRT-Untersuchung abgeraten, es sei denn, das Leben der Mutter ist in Gefahr und die Untersuchung kann nicht verschoben werden.

MR-Arthrographie des Handgelenks – der Ablauf der Untersuchung

Am Tag der Untersuchung müssen Sie eine Stunde vor Ihrem Termin erscheinen, um den Fragebogen auszufüllen und um eine intraartikuläre Punktion und eine Kontrastmittelinjektion direkt in das Gelenk mittels Ultraschall durchführen zu lassen – dies ist vor der MRT-Untersuchung erforderlich. Wir bitten jeden Patienten, alle medizinischen Unterlagen mitzubringen, die sich auf den zu untersuchenden Bereich beziehen, d.h. frühere Beschreibungen und Aufzeichnungen von bildgebenden Untersuchungen, Krankenhausentlassungen, Terminkarten usw.

Die MRT-Untersuchung zur Arthrographie des Handgelenks dauert etwa 30 Minuten. Während der Untersuchung sollten Sie so ruhig wie möglich liegen, insbesondere dürfen Sie das zu untersuchende Handgelenk nicht bewegen.

Der MRT-Scan verursacht während der Untersuchung laute Geräusche, aber der Patient erhält immer Ohrstöpsel oder Kopfhörer, um den Lärm zu dämpfen.

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