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  5. Magnetresonanztomographie des Oberschenkels

MR Oberschenkel

MRT ist derzeit die modernste und genaueste nicht-invasive Methode zur Darstellung des menschlichen Körpers.

Sie ermöglicht es uns, die Schmerzquelle genau zu identifizieren, die Art der Erkrankung (traumatisch, entzündlich, krebsartig) oder das Ausmaß der degenerativen Veränderungen zu bestimmen. Die MRT der Schulter ist eine völlig sichere, nicht-invasive und schmerzfreie Untersuchung.

Unser Labor verfügt über einen der modernsten Magnetresonanztomographen in Poznań und Polen, nämlich den Siemens Magnetom Sola 1.5T. Die mit diesem Gerät erzeugten Bilder sind von einer außergewöhnlichen Qualität, die von Geräten der älteren Generation nicht übertroffen wird. Darüber hinaus hat das Innere des MRT einen 10 cm größeren Durchmesser, was klaustrophobischen Patienten Komfort bietet, ohne die Qualität der Untersuchung zu beeinträchtigen, wie es bei den sogenannten offenen MRT-Scannern der Fall ist.

Anatomie des Oberschenkelknochens

Der Oberschenkelknochen ist der längste und schwerste Knochen im menschlichen Körper. Er hat eine wichtige Funktion, da er dem menschlichen Körper das aufrechte Stehen ermöglicht und auch für die Bewegung sorgt.

Das Knochenmark im Oberschenkelknochen hat auch eine blutbildende Funktion. Es unterstützt auch viele der Muskeln, die die unteren Gliedmaßen bewegen.

Der Oberschenkelknochen besteht aus zwei Enden (der distalen und proximalen Epiphyse) und dem Schaft. Die Enden des Knochensbestehen ausschwammiger Substanz, die von einer Schicht aus kompakter Substanz umgeben ist. Der Schaft hingegen besteht aus einer dicken Schicht kompakter Substanz, die die Markhöhle umgibt.

Indikationen für die Magnetresonanztomographie des Oberschenkels

  • entzündliche Prozesse in Knochen und periostalem Weichteilgewebe,
  • rheumatoide Prozesse,
  • gutartige und bösartige Tumore,
  • prä- und post-operative Beurteilung,
  • Beurteilung von Läsionen und posttraumatischen Komplikationen,
  • Knochennekrosen
  • Verletzungen von Nerven und Gefäßen
  • degenerative Knochenprozesse
  • Knochenverletzungen und -frakturen, einschließlich Ermüdungsbrüchen

Kontraindikationen für die Magnetresonanztomographie des Oberschenkels

Zu den absoluten Kontraindikationen für die MRT gehören alle elektronischen Geräte, die im Körper des Patienten implantiert sind, wie z.B.:

  • Herzschrittmachern, Defibrillatoren oder Herzschrittmachern
  • Insulinpumpen
  • Neurostimulatoren
  • Hörprothesen, intracochleäre Implantate
  • Jede ferromagnetische Prothese (alter Typ), Metallkugeln, Metallspäne (insbesondere im Auge) und andere Metalle, die in den Körper eingebracht werden.
  • Zahnimplantate, Zahnspangen oder sogar feste Zahnspangen sind keine Kontraindikation für die Untersuchung.
  • Gegenwärtig stellt ein großer Teil der Implantate keine Kontraindikation für eine Untersuchung in dem hohen elektromagnetischen Feld der MRT dar, da sie aus Legierungen von Materialien bestehen, die keine ferromagnetischen Eigenschaften aufweisen, wie z. B. Titan.
  • Eine besondere Kontraindikation ist die Schwangerschaft der Patientin, insbesondere im ersten Trimester! Patientinnen in der Schwangerschaft wird dringend von einer MRT-Untersuchung abgeraten, es sei denn, das Leben der Mutter ist in Gefahr und die Untersuchung kann nicht verschoben werden.

Verlauf der MR-Untersuchung des Oberschenkels

Am Tag der Untersuchung erscheinen Sie bitte eine halbe Stunde vor Ihrem Termin, um den Fragebogen auszufüllen. Wir bitten jeden Patienten, alle medizinischen Unterlagen über den zu untersuchenden Bereich mitzubringen, d.h. frühere Beschreibungen und Aufzeichnungen über bildgebende Untersuchungen, Krankenhausentlassungen, Terminkarten usw.

Für die Untersuchung ohne Kontrastmittel ist keine besondere Vorbereitung erforderlich. Die Magnetresonanztomographie des Oberschenkels dauert zwischen 45 Minuten und einer Stunde (bei Untersuchungen mit Kontrastmittel). Während der Untersuchung sollten Sie so ruhig wie möglich liegen; insbesondere dürfen Sie den untersuchten Oberschenkel nicht bewegen.

Der MRT-Scan verursacht während der Untersuchung laute Geräusche, aber der Patient erhält immer Ohrstöpsel oder Kopfhörer, um den Lärm zu dämpfen.

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