39/208 Towarowa St., 61-896 Poznan

MR-Hals

Die Magnetresonanztomographie des Halses ergänzt die HNO-Diagnose. Bei dieser Untersuchung können sowohl Gefäß- als auch Weichteilstrukturen sichtbar gemacht werden.

Diese Untersuchung wird als Ergänzung zu diagnostischen Ultraschall- und CT-Scans oder als Ergänzung zu beiden durchgeführt.

Auf der Grundlage der MR-Untersuchung können das chirurgische Vorgehen und das Ausmaß der Resektion mit hoher Genauigkeit geplant werden. Diese Untersuchung wird auch bei der postoperativen Beurteilung durchgeführt – auf der Suche nach Lokalrezidiven und Metastasen.

Die Kernspintomographie des Halses macht alle anatomischen Strukturen sichtbar, die sich zwischen dem oberen Teil der Lunge und der Schädelbasis befinden, ist aber besonders gut zur Beurteilung geeignet:

  • Speicheldrüsen
  • Schilddrüse
  • Kehlkopf
  • Unterer Rachen und Parapharyngealraum
  • obere Speiseröhre

Außerdem kann bei der MRT des Halses eine angiographische Sequenz durchgeführt werden, die zur Darstellung der Halsschlagadern dient.

Indikationen für eine MRT des Halses.

Dieser Test ist unter anderem bei folgenden Bedingungen anwendbar:

  • Autoimmunerkrankungen – z.B. das Sjögren-Syndrom, bei dem die Speicheldrüsen nicht richtig funktionieren;
  • Bandscheibenvorfälle – und wenn ein starker Verdacht auf dieses spezielle Problem besteht, kann auch eine MRT der Halswirbelsäule durchgeführt werden, die sich mehr auf diesen Bereich konzentriert;
  • Aneurysmen und atherosklerotische Läsionen – hier ist wiederum die Resonanzangiographie der Halsschlagadern der geeignete Test;
  • Schilddrüsenerkrankungen;
  • Tumore – gutartige und bösartige; Primärherde, Rezidive und Metastasen sowie die Infiltration benachbarter Strukturen.

Bei Verdacht auf krankhafte Veränderungen ist es manchmal notwendig, einen so genannten Kontrast zu verabreichen, eine spezielle Substanz, die die Sichtbarkeit der bei der MRT abgebildeten Elemente weiter verbessert.

Was sind die Kontraindikationen für eine MRT des Halses?

Die MRT des Halses kann nicht bei Patienten durchgeführt werden, die dauerhaft Gegenstände im Körper tragen, wie z.B.:

  • Neurostimulator,
  • Herzschrittmacher,
  • Insulinpumpe,
  • Cochlea-Implantat,
  • OLD TYPE Implantate, Endoprothesen, Stabilisatoren, Platten und orthopädische Schrauben, die aus ferromagnetischen Materialien hergestellt sind. Es werden aktuelle Implantate verwendet, die sich in dem starken elektromagnetischen Feld der MRT befinden können,
  • Schuss, Kugelsplitter, Metallspäne im Auge,
  • Andere relative Kontraindikationen für die MRT sind: erstes Trimester der Schwangerschaft.

Vorbereitung auf die MR-Untersuchung des Halses

  • Sie sollten die Ergebnisse aller bisher durchgeführten bildgebenden Untersuchungen mitbringen.
  • Wenn Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie diese zu einer bestimmten Zeit einnehmen.
  • Als Vorsichtsmaßnahme ist es am besten, keine metallhaltigen Gegenstände in das MR-Labor mitzunehmen, da diese in einem Magnetfeld sowohl für den Patienten als auch für die Geräte und das Personal im Raum ein Risiko darstellen könnten – und auch für die Zuverlässigkeit der Testergebnisse.
  • Für die MRT des Halses ist es nicht erforderlich, die Kleidung zu entfernen. Allerdings sollte die Kleidung bequem sein – das erleichtert die Aufrechterhaltung der Bewegungsfreiheit – und frei von Metallelementen wie Reißverschlüssen, Knöpfen, Schnallen, Bügeln und BH-Haken oder sogar Pailletten und Metalldrucken.
  • Es ist ratsam, einige Zeit vor der Untersuchung im MRT-Scanner einzutreffen, damit Sie einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und möglicherweise in die Kontrastmittelgabe einwilligen können. Die Person, die die Kernspintomographie durchführt, muss auch Zeit haben, die medizinischen Unterlagen zu der Erkrankung zu lesen, mit der der Patient zur Kernspintomographie erscheint.
  • Vor allem die Ergebnisse früherer bildgebender Untersuchungen der Halsregion sind wichtig, um den aktuellen Gesundheitszustand des Patienten zu vergleichen.

Verfahren der MR-Untersuchung des Halses

Unsere Einrichtung verfügt über ein hochmodernes MR-Gerät: das Sola MR. Seine Software ist in der Lage, Bewegungsartefakte digital zu reduzieren, so dass die Untersuchung eine viel höhere Qualität aufweist.

Dennoch sollte der Patient während der anschließenden MRT-Sequenzen am Hals, die etwa fünf Minuten dauern, möglichst nicht husten oder Speichel schlucken – und natürlich auch nicht den Kopf schütteln.

Zur Ruhigstellung werden häufig verschiedene Stützen, Schwämme oder Rollen (Stabilisatoren) verwendet. Die MRT des Halses ist völlig schmerzfrei.

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