Eine der Erkrankungen, die bei Männern zunehmend diagnostiziert wird, ist Prostatakrebs. Wenn die Krankheit in einem frühen Stadium diagnostiziert wird, besteht eine gute Chance auf eine vollständige Heilung. Mögliche krebsartige Veränderungen können durch eine Magnetresonanztomographie erkannt werden. In unserem Labor in Poznań führen wir diese Art von Verfahren durch, so dass eine effektive Diagnose gestellt und entsprechende Behandlungsschritte eingeleitet werden können.
Was ist der Zweck und Ablauf einer MRT-Untersuchung der Prostata?
Jedes Jahr steigt die Zahl der Patienten, die sich für eine Prostatauntersuchung mittels Magnetresonanztomographie qualifizieren. Diese Methode wird vor allem bei der Diagnose von Prostatakrebs eingesetzt, der in Bezug auf die Morbidität und Mortalität bei Männern an zweiter Stelle steht. In den frühen Stadien verursachen sie in der Regel keine sichtbaren Symptome. Erst in einem fortgeschrittenen Stadium machen sich die Symptome bemerkbar. Dazu gehören Erektionsstörungen, Muskelschwäche in den unteren Gliedmaßen und Probleme beim Wasserlassen, da das Wachstum der Drüse eine Verengung der Harnröhre verursacht. Die MRT der Prostata ermöglicht es, pathologische Veränderungen zu lokalisieren und festzustellen, ob sie sich auf die Prostata beschränken. Was das Verfahren betrifft, so ist die Untersuchung nicht invasiv, schmerzlos und angenehm für den Patienten.
Was sind die Indikationen für eine MRT der Prostata?
Die Hauptindikation für die Durchführung dieses Tests ist ein erhöhter PSA-Wert. Dabei handelt es sich um ein spezifisches steroidales Antigen, ein bestimmtes Protein, das von der Prostata produziert wird. Ein übermäßig hoher Wert dieser Verbindung im Blut kann auf eine gutartige Prostatahyperplasie, einen sich entwickelnden Krebs oder eine andere urogenitale Erkrankung hinweisen. Die MRT der Prostata ist auch dann hilfreich, wenn ein Spezialist bei einer rektalen Untersuchung oder einem Ultraschall beunruhigende Veränderungen feststellt. Darüber hinaus ist sie bei Patienten anwendbar, bei denen bereits Prostatakrebs diagnostiziert wurde. Sie ermöglicht es, die Lage der Läsionen zu bestimmen, den Grad der Beteiligung der umliegenden Lymphknoten und die mögliche Infiltration von Nachbarorganen zu beurteilen.
Wir führen in unserem Labor auch eine MRT des Beckens durch. Da sich dieses Verfahren durch einen hohen Gewebekontrast und eine angemessene räumliche Auflösung auszeichnet, ermöglicht es eine genaue Beurteilung nicht nur der Prostata, sondern auch der Samenblasen, der Harnblase und – bei Frauen – der Eierstöcke, der Gebärmutter und der Eileiter.