Anatomie des Oberschenkelknochens
Der Oberschenkelknochen besteht aus zwei Enden (der distalen und der proximalen Epiphyse) und einem Schaft. Die Enden des Knochens bestehen aus schwammiger Substanz, die von einer Schicht kompakter Substanz umgeben ist. Der Schaft hingegen besteht aus einer dicken Schicht kompakter Substanz, die die Markhöhle umgibt.
Indikationen für die CT-Untersuchung des Oberschenkels
In der Regel handelt es sich bei den Pathologien, wegen denen ein Patient in den CT-Scanner kommt, um Frakturen des Schenkelhalses oder des Oberschenkelschafts. Auch eine Ermüdungsfraktur kann mit dieser Art von Untersuchung erfolgreich dargestellt werden. Die CT-Untersuchung ist auch äußerst nützlich für die Beurteilung von eingesetzten Schienen, Drähten oder verschiedenen Implantaten und ermöglicht die Beurteilung, ob eine Lockerung oder Beschädigung des jeweiligen Implantats vorliegt.
Vorbereitung auf die Untersuchung des Oberarmknochens
In den allermeisten Fällen erfordert eine CT-Untersuchung des Oberarmknochens keine Verabreichung eines Kontrastmittels, ist schnell und völlig schmerzfrei. Für diese Untersuchung ist weder Nüchternheit noch die Bestimmung der Kreatinin- und eGFR-Werte erforderlich. Wie bei jeder CT-Untersuchung, bei der ionisierende Strahlung zum Einsatz kommt, müssen Sie für eine CT-Untersuchung der Schulter (des Oberarmknochens) eine aktuelle Überweisung mitbringen.