Anatomie des Handgelenks
Das Handgelenk ist einer der komplexesten Bereiche in unserem Körper. Es besteht aus vielen Gelenken, Knochen, Bändern und Sehnen, die zusammenarbeiten, damit das Handgelenk komplexe und präzise Bewegungen in fast jede Richtung ausführen kann, d.h. von einer Seite zur anderen, vorwärts und rückwärts, auf und ab, und es kann sich auch drehen und beugen.
Das Karpalgelenk besteht aus acht zusammenwirkenden Knochen, die in zwei Reihen angeordnet sind, was Medizinstudenten mit verschiedenen Reimen zu lernen versuchen.
Wir unterscheiden:
- Kahnbein,
- Mondknochen,
- dreieckiger Knochen,
- Erbsenknochen,
- großer Quadrizeps,
- Quadrizeps minor,
- Kopfknochen,
- Hakenknochen.
Indikationen für eine CT-Untersuchung des Handgelenks
In einem so komplexen Organsystem ist es nicht schwer, eine Verletzung oder ein Trauma zu erleiden. Ein Röntgenbild räumt nicht immer alle diagnostischen Zweifel aus, und ein CT-Scan wird bei Verletzungen des Handgelenks oft zur Untersuchung der ersten Wahl.
Eine CT wird in der Regel bei folgenden Erkrankungen durchgeführt:
- posttraumatische Läsionen und Verletzungen des Gelenks oder bestimmter Knochen des Handgelenks,
- degenerative Veränderungen,
- Frakturen und Knochenbrüche,
- Verschiebung von bestimmten Knochen,
- entzündliche Läsionen,
- Fremdkörper.
Vorbereitung auf die Untersuchung des Handgelenks
In den allermeisten Fällen erfordert eine CT-Untersuchung des Handgelenks keine Verabreichung eines Kontrastmittels, ist schnell und völlig schmerzfrei. Für diese Untersuchung ist weder Nüchternheit noch die Bestimmung des Kreatininspiegels und der eGFR erforderlich. Wie bei allen CT-Untersuchungen und Untersuchungen mit ionisierender Strahlung ist es notwendig, eine aktuelle Überweisung für eine CT-Untersuchung der Hand mitzubringen.