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Anatomie des Halses

 

Der Hals ist der Knotenpunkt zweier wichtiger, aber abgeschotteter Bereiche des Körpers, nämlich des Kopfes und des Rumpfes. Aus diesem Grund ist der Hals eine Art Autobahn, durch die die Nerven, die Blutgefäße, die Speiseröhre einschließlich des Kehlkopfes sowie die Muskeln und Sehnen verlaufen, die alle Arterien an Ort und Stelle halten, den Kopf stabilisieren und seine Bewegung ermöglichen. Vor allem aber ist da die Wirbelsäule, die den Hals und den Kopf stabilisiert und den Rahmen bildet, an dem das Gewebe befestigt ist.

 

Indikationen für eine CT-Untersuchung des Halses

 

Die CT eignet sich hervorragend für die Darstellung des Skeletts und der Blutgefäße, insbesondere der Arterien, sowie von proliferativen und neoplastischen Prozessen. Die CT ist eine schnelle Untersuchung, was bei diesem Körperteil, der zu
Bewegungen (z.B. Schlucken) neigt, die die Qualität der bildgebenden Untersuchungen beeinträchtigen, von großer Bedeutung ist. Probleme mit dem Rachen, chronische Heiserkeit oder wiederkehrende Racheninfektionen können in unserer Einrichtung erfolgreich mit CT-Scans diagnostiziert werden.

 

Zusätzlich zu den oben genannten Indikationen kann eine CT-Untersuchung des Halses angeordnet werden, wenn:

 

  • Diagnose von Halsschmerzen und Brennen im Hals, Husten, Heiserkeit
  • Bewertung von wiederkehrenden Infektionen der Atemwege
  • Diagnose von Schluckstörungen
  • Diagnose von neoplastischen Prozessen in den weichen und knöchernen Geweben des Halses

 

Vorbereitung für Hals-CT

 

Die Untersuchung dieses Körperteils kann je nach klinischer Notwendigkeit entweder mit oder ohne ein Abschattungsmittel, das sogenannte Kontrastmittel, erfolgen. Die Entscheidung, ob ein Kontrastmittel verabreicht werden soll oder nicht, trifft der überweisende Arzt und/oder der Radiologe, der bei der Untersuchung in unserer Einrichtung anwesend ist. Bei dieser Untersuchung mit Kontrastmittel ist es erforderlich, dass Sie nüchtern sind und dass der Kreatininwert und die eGFR aus dem Blut bestimmt werden. Wenn Sie Schilddrüsenprobleme haben, sollten Sie auch Ihren Thyreotropin-Hormonspiegel, den sogenannten TSH-Spiegel, bestimmen lassen. Wie bei jeder CT-Untersuchung und Untersuchung mit ionisierender Strahlung ist es unerlässlich, eine aktuelle Überweisung für eine kraniofaziale CT-Untersuchung mitzubringen.

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