Anatomie des Fußes
Der Fuß ist ein äußerst komplexer Mechanismus, mit dem er sich an die verschiedensten Untergründe anpassen kann. Er besteht aus nicht weniger als 26 Knochen, 33 Gelenken und zahlreichen Muskeln und Bändern. Der Fuß ist in drei Hauptbereiche unterteilt:
- Mittelfußknochen – verantwortlich für die Dämpfung beim Gehen.
- Fußwurzelknochen – ihre Funktion ist es, das Gewicht des Körpers zu tragen.
- Zehenknochen – sorgen für Stabilität beim Gehen und Stehen.
Die Füße sind aufgrund der Funktion, die sie erfüllen, sehr anfällig für tägliche Belastungen und damit für verschiedene Arten von Verletzungen.
Was sind die Indikationen für eine CT-Untersuchung des Fußes?
Wie bereits erwähnt, ist der Fuß ein äußerst komplexes System, so dass es nicht schwer ist, ihn zu verletzen. Eine Röntgenuntersuchung liefert nicht immer eine eindeutige Diagnose. Deshalb wird oft ein bildgebendes Verfahren (CT) eingesetzt, um die Diagnose zu stellen.
Sie wird in der Regel durchgeführt, wenn ein Patient über die folgenden Beschwerden berichtet:
- Fußschmerzen,
- mechanische Traumata und deren Komplikationen am Fuß,
- Entzündung,
- Anzeichen von Schäden an Knochen, Muskeln, Sehnen oder Bändern,
- rheumatoide Arthritis,
- degenerative Veränderungen am Fuß,
- krebsartige Läsionen im Inneren,
- Überlastungszustände der Füße,
- Deformitäten (Hallux valgus, Hammerzehen usw.)
Wie sollte ich mich auf eine CT-Untersuchung des Fußes vorbereiten?
In den allermeisten Fällen erfordert die CT-Untersuchung des Fußes keine Verabreichung eines Kontrastmittels, ist schnell und völlig schmerzfrei.
Es ist nicht erforderlich, dass Sie bei dieser Untersuchung nüchtern sind oder dass Ihr Kreatininwert und Ihre eGFR bestimmt werden. Wie bei jeder CT-Untersuchung und Untersuchung mit ionisierender Strahlung ist es erforderlich, eine aktuelle Überweisung für eine Knöchel-CT mitzubringen.