Anatomie des Beckens
Das Becken ist eine der größten Strukturen des menschlichen Körpers. Seine Aufgabe ist es, das gesamte Gewicht des Oberkörpers zu tragen und den Druck auf die unteren Gliedmaßen zu übertragen. Seine Struktur unterscheidet sich geringfügig zwischen dem weiblichen und dem männlichen Geschlecht, aber bei beiden Geschlechtern ist es in zwei Hauptteile unterteilt, nämlich das große und das kleine Becken.
So wird das Becken von den beiden Beckenknochen (die durch die Schambeinfuge miteinander verbunden sind), dem Kreuzbein (das über die Iliosakralgelenke mit den Beckenknochen verbunden ist) und dem Steißbein gebildet. Natürlich befinden sich auch eine Reihe von Muskeln, Bändern, Nerven und Blutgefäßen innerhalb des Beckens.
Was sind die Indikationen für eine CT-Untersuchung des Beckens?
Die Computertomographie ist außergewöhnlich gut in der Lage, sowohl das Skelett als auch die weichen Strukturen des Körpers, einschließlich der Muskeln und der Blutgefäße (insbesondere der Arterien), abzubilden. Daher wird diese Untersuchung häufig zur Diagnose einer Reihe von Beckenbeschwerden eingesetzt:
- post-traumatische Läsionen,
- vergrößerte Lymphknoten,
- Schmerzen im Dammbereich und in den Hoden,
- Eierstockschmerzen,
- Schmerzen unbestimmter Herkunft,
- Defekte des Urogenitalsystems,
- Bildgebung von Nierenläsionen (Verkalkungen, Ablagerungen, Hämatome, Zysten usw.).
- entzündliche Zustände,
- vermutete neoplastische Läsionen,
- um das Ausmaß des Tumorprozesses zu beurteilen.
Wie bereiten Sie sich auf eine CT-Untersuchung des Beckens vor?
Die Untersuchung dieses Körperteils kann je nach klinischer Notwendigkeit mit oder ohne Verwendung eines Schattierungsmittels, des sogenannten Kontrastmittels, erfolgen. Die Entscheidung, ob ein Kontrastmittel verwendet werden soll oder nicht, wird vom überweisenden Arzt und/oder dem Radiologen getroffen, der bei der Untersuchung in unserem Labor anwesend ist.
Bei dieser Untersuchung mit Kontrastmittel müssen Sie nüchtern sein und außerdem Ihren Kreatininwert und den eGFR-Wert aus dem Blut bestimmen lassen. Wenn Sie Schilddrüsenprobleme haben, sollten Sie auch Ihren Thyreotropin-Hormonspiegel, den so genannten TSH-Spiegel, überprüfen lassen.
Wie bei jeder CT-Untersuchung mit ionisierender Strahlung ist es erforderlich, eine aktuelle Überweisung für eine CT-Untersuchung des Beckens vorzulegen.