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Computertomographie der Unterschenkelknochen

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Knochenanatomie des Unterschenkels

Der Unterschenkel, auch als Schienbein bekannt, besteht aus zwei langen Knochen:

  • sagittal
  • Schienbein

Das Schienbein ist viel dicker und massiver als das Wadenbein, da das gesamte Gewicht des Körpers auf ihm lastet. Das Wadenbein hingegen ist recht dünn und steht seitlich vom Schienbein. Die beiden Knochen bilden zusammen das knöcherne Skelett des Schienbeins. Sie sind von oben durch das Tibiofibulargelenk verbunden, das jedoch nicht mit dem Kniegelenk verbunden ist. Zwischen den Knochen befindet sich die Membrana interossea des Schienbeins, die aus zähem Bindegewebe besteht. Sie verbindet die beiden Knochen über ihre gesamte Länge miteinander.

Das Schienbein stützt den ganzen Körper, ermöglicht das Gehen und ist der Ansatz vieler Muskeln. Es trägt zum oberen Sprunggelenk bei und ermöglicht die Bewegung des Fußes.

Indikationen für die CT-Untersuchung der Unterschenkelknochen

Schienbeinbrüche gehören zu den häufigeren Frakturen und kommen in jedem Alter vor. Frakturen des Schienbeins sind manchmal sehr schwerwiegend und gehen oft mit zusätzlichen Haut- oder Muskelverletzungen einher. Eine offene Fraktur ist sehr häufig. Es gibt 3 Kategorien von Frakturen im Unterschenkelbereich:

  • Schienbeinfrakturen
  • Frakturen des Wadenbeins
  • Frakturen beider Unterschenkelknochen – dabei handelt es sich oft um offene Frakturen, die sehr gefährlich sind und oft mit einer Schädigung der zum Fuß verlaufenden Nerven einhergehen, so dass es auch nach der Heilung der Gliedmaße zu Gefühls- und Bewegungseinschränkungen kommen kann.

Neben den oben genannten Verletzungen kann mit dieser Art von Untersuchung auch eine Ermüdungsfraktur erfolgreich sichtbar gemacht werden. Das CT-Scanning ist auch bei der Beurteilung von eingelegten Schienen, Drähten oder verschiedenen Implantaten äußerst nützlich und ermöglicht die Beurteilung, ob sich das jeweilige Implantat gelockert hat oder beschädigt ist.

Vorbereitung auf die Untersuchung des Oberarmknochens

In den allermeisten Fällen erfordert eine CT-Untersuchung der Unterschenkelknochen keine Verabreichung eines Kontrastmittels, ist schnell und völlig schmerzfrei. Für diese Untersuchung ist weder Nüchternheit noch die Bestimmung des Kreatininspiegels und der eGFR erforderlich. Wie bei jeder CT-Untersuchung mit ionisierender Strahlung ist es erforderlich, eine aktuelle Überweisung für eine CT-Untersuchung des Arms (Oberarmknochen) mitzubringen.

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