Eine angiographische Untersuchung, bei der ein Beschattungsmittel in die Venen des Patienten injiziert wird, ermöglicht eine präzise Visualisierung des Inneren der Blutgefäße, insbesondere der Arterien, und zeigt deren Verlauf und etwaige Anomalien. Sie ermöglicht die Optimierung der weiteren Behandlung und zeigt manchmal die Notwendigkeit einer sofortigen chirurgischen Behandlung an. Sie ist eine der radiologischen Methoden, die
Welchen diagnostischen Nutzen hat die Computertomographie-Angiographie (Angio-CT)?
Die Angiographie der Halsschlagader, der Zerebralarterie, der Nierenarterie, der Halsschlagader, der Vertebralarterie, der Extremitätenarterie oder der Aortenarterie wird durchgeführt, um die Art der kardiovaskulären Dysfunktion zu diagnostizieren. Dieser diagnostische Test ermöglicht die genaue Diagnose von Erkrankungen, die zu schweren Blutgerinnungsstörungen führen, sowie von Pathologien wie z.B.:
- Vaskuläre Anomalien und Fehlbildungen,
- venöse Stratifikation und arterielle Erkrankungen,
- Echte und Pseudo-Aneurysmen,
- Venenthrombose,
- atherosklerotische Plaques und Verkalkungen.
Angio-CT – Patientenvorbereitung und Untersuchungsablauf
Ein Team, bestehend aus einem Elektroradiologen, einer Krankenschwester und einem Radiologen, führt die Angiographie (Angio-CT) durch. Vor dem Eingriff muss der Patient mindestens fünf Stunden vor dem geplanten Scan nüchtern sein und die Ergebnisse einer Blutanalyse vorlegen, die den Serumkreatininwert angibt, um die Leistungsfähigkeit der Nieren des Patienten zu beurteilen. Bei Personen über 12 Jahren wird das Ergebnis der Kreatininbestimmung zusammen mit der berechneten eGFR ausgegeben, die auch bei der Untersuchung mit einem schattenbildenden Mittel, dem so genannten Kontrastmittel, wichtig ist. Bei Personen mit einer Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion sollte auch der Spiegel des thyreotropen Hormons, das sogenannte TSH, bestimmt werden. Das bei der Angio-CT verabreichte Kontrastmittel enthält Jod, das die Funktion dieser Drüse beeinträchtigen kann.
Die Computertomographie verwendet ionisierende Strahlung, d.h. Röntgenstrahlen, um während des Scans Bilder zu erzeugen. Aus diesem Grund muss der Patient eine gültige Überweisung für die Untersuchung des betreffenden Körperteils mitbringen.
Bevor mit der Diagnose fortgefahren wird, führt die Krankenschwester dem Patienten eine Venenpunktion zu, durch die das Beschattungsmittel während der Untersuchung im CT-Scanner verabreicht wird. Nach der Punktion wird der Elektroradiologe eine Anamnese mit dem Patienten erheben und den Patienten dann auf den Tisch legen und positionieren. Die Untersuchung sollte innerhalb von maximal 15 Minuten beginnen. Die aufgenommenen Bilder werden an den Radiologen zur diagnostischen Auswertung weitergeleitet. Unmittelbar nach dem Eingriff wird eine Disc mit den aufgenommenen Angio-CT-Bildern ausgegeben.
Zu welchem Zweck wird dem Patienten ein Kontrastmittel verabreicht?
Das schattenspendende Mittel, das so genannte Kontrastmittel, das bei der Computertomographie (Angio-CT) verwendet wird, wird intravenös über eine vor der Untersuchung gesetzte Venenpunktion verabreicht. Diese Substanz macht das zu untersuchende Organ, Gewebe oder, in diesem Fall, die Blutgefäße besser sichtbar. Der Elektroradiologietechniker nimmt eine Reihe von digital aufgezeichneten Bildern auf, auf denen die Arterien und Venen entsprechend ihrem Verlauf sichtbar gemacht werden.
Unter Standardbedingungen sind die Wände der Blutgefäße dünn und absorbieren keine große Menge an Röntgenstrahlen, so dass sie nicht richtig sichtbar gemacht werden können. Daher wird bei der Angiographie ein Abschattungsmittel verwendet, das aufgrund seines Jodgehalts die Strahlung absorbiert und eine detaillierte Visualisierung eines bestimmten Abschnitts des Blutsystems ermöglicht.